15:09 13 August 2020
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    Es gibt nun ein neues Problem beim abgekämpften US-Flugzeugbauer Boeing. Die US-Luftfahrtaufsicht FAA hat am Freitag eine Notlufttüchtigkeitsdirektive für fast 2000 Maschinen der Serie 737 herausgegeben – dies wegen der Korrosionsgefahr bei Ventilen von Triebwerken.

    Die Anweisung betrifft jene Maschinen, die sieben oder mehr Tage nicht im Flugbetrieb sind. Es handelt sich aber dabei nicht um den Unglücksjet 737 Max, für den nach zwei Abstürzen Startverbote verordnet wurden, sondern um die älteren Modelle vom Typ 737 NG und 737 Classic.

    Der FAA zufolge kann das von den Inspektoren entdeckte Problem höchstens Triebwerksversagen hervorrufen. Boeing meldete, das Unternehmen habe den Fluggesellschaften empfohlen, die Ventile als eine Art Vorsichtsmaßnahme zu überprüfen.

    Es sei denn, dass sich wegen des Stillstandes vieler Jets während der Corona-Pandemie ein leichter Rost bilden könne, so der Hersteller. Boeing unterstütze die Kunden beim Bauteile-Austausch – dies erfolge beim Feststellen von Mängeln.

    Der Airbus-Konkurrent sitzt ohnehin bereits in einer tiefen Krise wegen seines Unglücksfliegers 737 Max.

    ek/mt/dpa

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    Tags:
    Flugzeugabsturz, Startverbot, FAA (Federal Aviation Administration), Airbus, Flugzeugbaugesellschaft, Boeing-737