02:29 05 August 2020
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    Im kleinen russischen Dorf Sajacha im Autonomen Kreis der Jamal-Nenzen haben die Naturforscher in einem See die Überreste eines gut erhalten gebliebenen Mammuts gefunden. Dies haben russische Medien berichtet.

    Demnach war es den Einheimischen gelungen, einen Teil des Schädels, den Unterkiefer sowie mehrere Rippen auszugraben, bevor die Naturforscher im Dorf eintrafen.

    Den Wissenschaftlern gelang es, noch mehr Mammutknochen zu finden, darunter mehr als ein Dutzend Rippen, Phalangen und ein Femur. Gleichzeitig schlossen die Experten nicht aus, dass sich der Rest des Skeletts auf dem Boden des Sees befindet. In der nächsten Woche werden die Naturforscher mithilfe spezieller Technik den Rest des Skeletts aus dem Wasser heben.

    Grund fürs Aussterben von Mammuts steht fest

    Im Februar hatten die Wissenschaftler aus der State University of New York at Buffalo herausgefunden, warum die letzten Wollhaarmammuts (Mammuthus primigenius) auf der Wrangelinsel in der Arktis ausgestorben waren. Laut der Studie sei das Aussterben des Tierbestands auf eine genetische Degeneration der Mammuts zurückzuführen.

    Experten waren auch zu dem Schluss gekommen, dass Mammuts an Erbkrankheiten gelitten hätten, die durch mangelnde genetische Vielfalt verursacht worden seien. Aufgrund der abnehmenden Zahl der Tiere und verfügbaren Partner hätte die Häufigkeit von schädlichen Mutationen zugenommen. Dies wurde unter anderem mithilfe von Experimenten bewiesen, bei denen die Wissenschaftler Mammut-Gene in embryonale Zellen der Elefanten einpflanzten.

    ac/mt

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    Tags:
    Grund, Aussterben, Skelett, Fund, Jamal, Überreste, Mammut