01:29 05 Dezember 2020
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    In der Sum* Uliastaj (Provinz Sawkhan in der Westmongolei) ist eine unbefristete Quarantäne verhängt worden. Wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf die örtlichen Behörden berichtet, soll bei einem Anwohner eine Infektion mit der Beulenpest vermutet worden sein.

    Bei dem Infizierten handelt es sich demnach um einen 39-jährigen Mann, der in ein Krankenhaus nach dem Essen von Murmelfleisch eingeliefert und isoliert untergebracht worden sei.

    Mindestens neun Personen, zu denen er Kontakt hatte, sind nun in Heimquarantäne.

    Vermutlicher Pest-Ausbruch in der Mongolei

    Anfang Juni waren nach Medienangaben im Westen der Mongolei, an der Grenze zur russischen Altai-Region, zwei Fälle von Beulenpest gemeldet worden. Der Pressedienst der russischen Botschaft in Ulan Bator gab an, dass die mongolischen Behörden sofort die notwendigen Maßnahmen ergriffen hätten und es keinen Grund zur Besorgnis gebe.

    Die Krankheit wird durch Murmeltiere verbreitet, deren Fleisch die Bewohner der Mongolei trotz Verbots verzehren. Man kann sich auch bei der Zerlegung eines geschlachteten Tieres infizieren, dies sind jedoch Einzelfälle.

    *Eine Einheit der Verwaltungsgliederung in der Mongolei

    sm/ae

     

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    Tags:
    Mongolei, Quarantäne, Pest