08:25 09 August 2020
SNA Radio
    Panorama
    Zum Kurzlink
    1290
    Abonnieren

    Der Gouverneur des US-amerikanischen Bundesstaats Texas, Greg Abbott, hat im Zusammenhang mit dem Hurrikan „Hanna“ in einigen Bezirken des Staates eine Sturmflut-Warnung erlassen und eine Anfrage an Präsident Donald Trump gerichtet, den Notstand zu verhängen.

    Wie aus den auf der Webseite des Gouverneurs veröffentlichten Dokumenten folgt, gilt die Warnung wegen der Naturkatastrophe in 32 von insgesamt 254 Bezirken des Bundesstaates.    

    „Texas setzt Ressourcen ein, um den Ortsansässigen zu helfen, auf den Hurrikan ‚Hanna‘ zu reagieren“, twitterte Abbott. 

    ​Hurrikan „Hanna“ erreicht Texas – Hilfe wegen Corona erschwert

    Der erste Hurrikan der diesjährigen Saison über dem Atlantik ist am Sontag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometer pro Stunde laut Behördenangaben auf der Insel Padre Island unmittelbar vor der texanischen Küste auf Land getroffen.

    ​Wie das Nationale Hurrikan-Zentrum der US-Klimabehörde NOAA in der Nacht zum Sonntag (Ortszeit) mitteilte, bedrohten Überschwemmungen, starke Winde und heftige Regenfälle nun Teile des US-Bundesstaates. 

    ​Die Corona-Pandemie in Texas erschwere jedoch die Arbeit der Helfer, sagte Abbott laut US-Medien.

    Mit Blick auf den Wirbelsturm in Texas fügte er hinzu: „Diese Herausforderung ist kompliziert und wird noch verschärft, wenn man bedenkt, dass er durch ein Gebiet fegt, das das am stärksten von Covid-19 betroffene Gebiet des Bundesstaates ist.“

    Laut der Johns-Hopkins-Universität sind in Folge der Corona-Pandemie bisher rund 5000 Menschen allein in Texas gestorben.

    Der Gouverneur rief Menschen dazu auf, die ihre Häuser verlassen müssten, vorsichtig zu sein. Sie sollten Praktiken, „an die wir uns gewöhnt haben“, nicht missachten, etwa das Tragen von Masken, sagte der Gouverneur laut dem Sender CBS.

    ​Es sei wichtig, dass alle Abstand hielten. Daher seien an einigen Orten auch Hotelzimmer bereitgestellt worden. Außerdem solle in Notunterkünften auf Corona getestet werden. Schäden waren zunächst nur aus der Küstenstadt Port Mansfield gemeldet worden.

    ​Hurrikan-Saison in den USA

    Über dem Atlantik erwartete NOAA in diesem Jahr nach einer Vorhersage vom Mai eine überdurchschnittlich aktive Hurrikan-Saison. Von Juni bis Ende November sei mit bis zu zehn Hurrikans zu rechnen, davon könnten bis zu sechs sehr starke Wirbelstürme werden, hatte die Behörde erklärt. Im Durchschnitt gibt es pro Jahr über dem Atlantik sechs Hurrikans, drei davon entwickeln sich zu Stürmen großer Stärke.

     

    ns/dpa/sna/ae

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Warum Kollaps der USA „unausweichlich ist“ und Russland „verschont bleibt“: Dmitry Orlov Exklusiv
    Todesfälle durch neuartigen Virus in China gemeldet – Medien
    Pyrotechnik oder Militärmunition? Die verheerende Kettenreaktion von Beirut
    Tags:
    Coronavirus, Donald Trump, Greg Abbott, Warnung, Sturmflut, Notstand, Hurrikan, USA