22:34 28 November 2020
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    Trump droht Demonstranten in Portland; Zahl der Corona-Fälle in St. Wolfgang steigt weiter; Im neuen Schuljahr droht laut Lehrerverband Durcheinander; Spaniens Regierungschef kritisiert britische Quarantäne-Anordnung; Hauseinsturz in Düsseldorf; Haiangriff vor US-Nordostküste

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Dienstag geschehen ist.

    Trump droht Demonstranten in Portland

    US-Präsident Donald Trump hat Demonstranten in Portland im Westküstenstaat Oregon gedroht. „Anarchisten, Unruhestifter oder Demonstranten“, die das Bundesgerichtsgebäude in Portland oder andere Bundesgebäude zerstörten oder beschädigten, würden dafür zur Rechenschaft gezogen, schrieb Trump auf Twitter.

    Sie müssten mit mindestens zehn Jahren Gefängnis rechnen, schrieb Trump und fügte hinzu: „Tut es nicht!“ In Portland dauern Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt an, seitdem vor zwei Monaten der Afroamerikaner George Floyd in Minneapolis bei einem brutalen Polizeieinsatz ums Leben gekommen war. Mittlerweile richtet sich der Protest in Portland auch gegen den Einsatz von schwer bewaffneten Sicherheitskräften des Bundes.

    Zahl der Corona-Fälle in St. Wolfgang steigt weiter

    Die Zahl der Corona-Infektionen im Touristenort in St. Wolfgang in Oberösterreich ist um 18 auf mindestens 62 gestiegen. Wie die Behörden am späten Abend berichteten, sind von mehr als 1000 Tests bereits rund 98 Prozent ausgewertet. Am Nachmittag, als die Zahl noch bei 53 lag, war nur ein Gast unter den Betroffenen. Die überwiegende Mehrheit der Infizierten seien Mitarbeiter, berichtete Christine Haberlander, die Gesundheitsministerin des Landes Oberösterreich. Der betroffene Gast stamme aus Österreich, sagte Tourismuschef Hans Wieser. Als Ausgangspunkt der Infektionen gelten Feiern junger Saisonmitarbeiter.

    Im neuen Schuljahr droht laut Lehrerverband Durcheinander

    Kurz vor dem Ende der Sommerferien in einigen Bundesländern bleibt die Skepsis groß, ob es mitten in der Corona-Pandemie mit der geplanten Rückkehr in den Regelbetrieb an den Schulen klappt. Nach Ansicht des Deutschen Lehrerverbandes sind die Schulen dafür nicht ausreichend vorbereitet. Er befürchte ein „großes Durcheinander“, sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger der Deutschen Presse-Agentur. Der Bundeselternrat rechnet wegen Corona mit erneuten Schulschließungen und geht davon aus, dass das Schuljahr keineswegs planmäßig verläuft, wie der Vorsitzende Stephan Wassmuth sagte.

    Spaniens Regierungschef kritisiert britische Quarantäne-Anordnung

    Der spanische Ministerpräsident Pedro Sanchez hat die britische Quarantäne-Anordnung für die aus Spanien heimkehrenden Urlauber heftig kritisiert. Die bei britischen Urlaubern beliebten spanischen Regionen wie die Balearen, die Kanaren oder auch Valencia und Andalusien hätten derzeit niedrigere Raten von Infektionen mit dem Coronavirus als Großbritannien, sagte Sánchez im Fernsehsender Telecinco. Deswegen sei die britische Maßnahme unfair. Das britische Außenministerium hatte die Reisewarnung in der Nacht auch für die Balearen und Kanaren ausgesprochen.

    Hauseinsturz in Düsseldorf

    Nach dem Teileinsturz eines Hinterhauses in der Düsseldorfer Innenstadt während Sanierungsarbeiten werden weiter zwei möglicherweise verschüttete Männer vermisst. Da für den Rest des Gebäudes zunächst eine akute Einsturzgefahr bestand, müssen die Einsatzkräfte bei der Suche äußerst vorsichtig vorgehen.

    Haiangriff vor US-Nordostküste

    Vor der Nordostküste der USA ist eine Schwimmerin anscheinend von einem Hai getötet worden. Ein Augenzeuge habe gesehen, wie die Frau vor Bailey Island im Bundesstaat Maine bei dem vermuteten Angriff verletzt wurde, teilte die Küstenwache mit. Kajakfahrer hätten sie an den Strand gebracht, wo ihr Tod festgestellt wurde. Der Vorfall werde untersucht. Die Küstenwache rief Badegäste und Bootsfahrer zur Vorsicht auf und mahnte, Robben oder Fischschwärmen unbedingt aus dem Weg zu gehen. Diese gelten als Beute für Raubfische. Haiangriffe sind in der Gegend rund 175 Kilometer nordöstlich von Boston extrem selten. Laut einer Statistik des Florida Museums gab es in ganz Maine erst einen einzigen. Laut örtlichen Presseberichten ereignete er sich 2010 und war nicht tödlich

    mk/dpa/ae

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    Tags:
    Quarantäne, Spanien, Deutschland, Coronavirus, Donald Trump, Portland, USA