14:52 13 August 2020
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    Nach dem Hauseinsturz am Montag in Düsseldorf, bei dem ein Arbeiter gestorben ist, ermittelt nun die Staatsanwaltschaft in einem sogenannten Todesermittlungsverfahren.

    Unter anderem gehe es um die Frage, ob Fremdverschulden vorliege, so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwoch.

    Ein Aspekt sei dabei, ob die Arbeiten an dem Haus genehmigungsbedürftig gewesen seien. Der Staatsanwalt betonte allerdings, dass vorerst die Rettung des möglicherweise eingeschlossenen zweiten Arbeiters und die Sicherung der Baustelle im Vordergrund stünden. An der Unglücksstelle lief am Mittwochmorgen die intensive Suche nach dem zweiten vermissten Bauarbeiter weiter.

    Die Stadt hatte am Dienstag mitgeteilt, dass für die Arbeiten an dem Haus zwar am Montag eine Genehmigung erteilt worden sei, es aber noch keine Baufreigabe gegeben habe. Dafür habe ein sogenannter Standsicherungsnachweis gefehlt. Zahlreiche Arbeiten wie die Erneuerung von Fenstern und Türen seien aber auch ohne die Baufreigabe erlaubt. Es müsse geprüft werden, welche Arbeiten genau am Gebäude gemacht wurden und wodurch der Einsturz verursacht wurde.

    Das Hinterhaus in der Düsseldorfer Innenstadt war am Montag teilweise eingestürzt. Das Gebäude wurde zum Zeitpunkt des Unglücks kernsaniert. Dutzende Feuerwehrmänner waren die ganze Nacht lang im Einsatz.

    ak/dpa/tm

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    Tags:
    Ermittlung, Hauseinsturz, Staatsanwaltschaft, Düsseldorf, Deutschland