05:18 15 August 2020
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    Die Menschen in Deutschland leben trotz des Wohnungsmangels in vielen Städten in immer größeren Wohnungen. Dem Statistischen Bundesamt zufolge waren Wohnungen Ende des Vorjahres beispielsweise etwa 91,9 Quadratmeter groß und gewährten den Einwohnern 47 Quadratmeter pro Kopf.

    Wie die Wiesbadener Behörde mitteilt, habe sich die Fläche einer Wohnung seit dem Jahr 2010 um einen Quadratmeter und jeweils für einen Einwohner um zwei Quadratmeter vergrößert.

    Im Vergleich zum Jahr 2018 verfügten die Menschen über etwas mehr Raum – in der Zeitperiode waren es 46,7 Quadratmeter pro Kopf.

    In die Kalkulation waren auch Ein- und Zweifamilienhäuser miteinbegriffen.

    Die Statistiker analysierten den Bestand von Wohnungen in Deutschland auf 42,5 Millionen Einheiten – dies in Wohn- und Nichtwohngebäuden. Die Bezifferung ergab 0,7 Prozent oder 277.400 Wohnungen mehr als vor einem Jahr.

    Der Bestand ist derzeit deutlich gestiegen: Seit dem Jahr 2010 erhöhte er sich um fünf Prozent oder zwei Millionen Wohnungen. Die Fläche des Wohnungsbestandes stieg um 6,2 Prozent auf fast 3,9 Milliarden Quadratmeter.

    Große Wohnungen sind jedoch wegen hoher Wohnmieten teuer – dies bezieht sich gerade auf Ballungsräume. Infolgedessen zeigen sich viele Mieter bei neuen Mietverträgen mit kleineren Flächen zufrieden. Dies ergab kürzlich eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

    ek/tm/dpa

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    Tags:
    Deutschland, Miete, Wohnung, Wohnungsnot