00:06 05 Dezember 2020
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    Vom Gedenkfriedhof im polnischen Legnica (Liegnitz) ist die Skulptur des sowjetischen und polnischen Marschalls Konstantin Rokossowski entführt worden, berichtet das lokale Internetportal „fakty.lca.pl“.

    „Der Zwischenfall ereignete sich in der Nacht vom Mittwoch zum Donnerstag. Unbekannte haben die Skulptur des Marschalls Konstantin Rokossowski vom Munizipalfriedhof entführt“, hieß es.

    Das Denkmal gehörte zur Freiluftausstellung eines Museums am Friedhof für Rotarmisten. Später wurde das Monument mit abgetrenntem Kopf auf einer Straße in Leginca entdeckt.

    „Barbaren haben es leider geschafft, die Figur zu beschädigen. Bisher wurde nur der Torso gefunden. Der Kopf sowie die Täter werden noch von der Polizei gesucht“, so das Portal.

    Im Großen Vaterländischen Krieg avancierte Rokossowski nach Marschall Georgi Schukow zum bedeutendsten Heerführer der Roten Armee. Am 24. Juni 1945 kommandierte Rokossowski die Siegesparade auf dem Roten Platz. Der nach dem Krieg neu gegründete polnische Staat ernannte ihn zum Verteidigungsminister. 1956 wurde er jedoch von diesem Posten abgesetzt. Rokossowski kehrte in die Sowjetunion zurück und wurde stellvertretender Verteidigungsminister. 

    ls/tm

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    Tags:
    Sowjetunion, Polen