08:06 09 August 2020
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    In New York ist ein siebenjähriger Schäferhund gestorben, der sich als erster Hund in den USA mit dem Coronavirus angesteckt hatte. Dies berichtet das Nachrichtenportal Medical Xpress.

    Demnach war der Schäferhund namens Buddy schon im Mai auf das neuartige Coronavirus positiv getestet worden. Die Hundebesitzer hatten bereits im April bemerkt, dass ihrem Haustier das Atmen schwerfällt. Laut Medical Xpress war das Herrchen schon einige Wochen vorher an Coronavirus erkrankt.

    Anfang Juli ließen die Hundebesitzer Buddy von einem Tierarzt einschläfern. Das Herrchen behauptete, der Hund habe angefangen, Blut zu erbrechen. Den letzten Blutuntersuchungen des Tieres zufolge konnte der Hund wohl ein Lymphom gehabt haben, eine Krebsform, die das Immunsystem des Vierbeiners unterdrückt.

    Vor kurzem erteilten die US-Behörden den Befehl, eine postmortale Autopsie des Tieres durchzuführen. Als das Dokument jedoch die Tierärzte erreichte, war der Hund bereits eingeäschert. Daher ist es unmöglich zu sagen, welche Krankheit sich als erste im Organismus des Tieres entwickelt hatte: das Lymphom oder das Coronavirus.

    Laut dem US-Landwirtschaftsministerium sind im Land bisher zwölf Corona-Fälle bei Hunden und zehn Fälle bei Katzen registriert worden. Im Moment gibt es jedoch keine Beweise dafür, dass Haustiere eine bedeutende Rolle bei der Ausbreitung des Coronavirus spielen. Allerdings ist bekannt, dass sich Tiere bei Menschen mit der neuartigen Lungenkrankheit anstecken können.

    ac/sb

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    Infektion, New York, Schäferhund, tot, Coronavirus, Hund, USA