04:24 15 August 2020
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    Das Saatgut, das Hunderte Menschen in den USA, Kanada, Japan und weiteren Ländern überraschend per Post aus China bekommen haben, ist laut dem US-Landwirtschaftsministerium als Samen von Hibiskus, Minze und zwölf weiteren Pflanzenarten identifiziert worden. Weiteren Berichten zufolge könnte es sich um Betrug handeln.

    „Wir haben 14 verschiedene Samenarten identifiziert“, sagte Osama El-Lissy von der Tier- und Pflanzengesundheitsinspektion des US-Landwirtschaftsministeriums laut „Business Insider“.

    Zuvor hatten die zuständigen amerikanischen Behörden gemutmaßt, dass es sich um schädliche Pflanzensamen handeln könnte. Die Empfänger wurden gewarnt, die Pakete zu öffnen und die Samen einzupflanzen.

    Laut einem CNN-Bericht hatte ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums in dieser Woche die Adressetiketten als Fälschung bezeichnet und Chinas Postunternehmen hatte seine US-Kollegen gebeten, die Pakete für eine Überprüfung nach China zurückzuschicken.

    Laut Osama El-Lissy vom US-Landwirtschaftsministerium handelt es sich sehr wahrscheinlich nicht um eine Invasion schädlicher Samen, sondern um eine Betrugsmasche, um hohe Produktbewertungen zu ergaunern. Dafür legen sich die Betrüger unter dem Namen der späteren Empfänger ohne deren Wissen Konten bei einer Verkaufsplattform an und bestellen die Ware. Nach der Auslieferung können sie dann im Namen der ahnungslosen Kunden hohe Bewertungen abgeben.

    leo/ae

     

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    Tags:
    USA, US-Landwirtschaftsministerium, Rätsel, Pakete, Post, Samen, China