04:27 06 August 2020
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    Fast 8000 Menschen haben am Samstag wegen eines heftigen Waldbrandes ihre Häuser im Riverside County, Südkalifornien, verlassen müssen. Dies meldet die Agentur Reuters unter Berufung auf die Feuerwehr.

    Demnach stehen in der Region mehr als 1600 Hektar in Flammen. Der Brand, dem die Feuerwehr den Beinamen „Apple Fire“ verpasst hat, war am Freitag in Cherry Valley, rund 75 Meilen östlich von Los Angeles registriert worden, und hat  bis Samstagabend mindesten ein Wohnhaus zerstört.

    Fotos, die die lokale Feuerwehr auf Twitter teilte, zeigen dicke Rauchwolken und Flammen, die den Nachthimmel über der Region erleuchten.

    Auf der anderen Halbkugel sind ungewöhnlich heftige Waldbrände inzwischen schon fast Normalität: In Australien waren 2019 und 2020 neuen WWF-Schätzungen zufolge drei Milliarden und damit fast drei Mal so viele Tiere von Buschbränden betroffen wie zunächst angenommen.

    „Die Rekordfeuer in Australien könnten zur neuen Normalität werden und sind nur ein Vorgeschmack auf das, was uns erwartet, wenn wir es nicht schaffen, den weltweiten Temperaturanstieg auf unter 1,5 Grad zu begrenzen”, sagte in dieser Woche Arnulf Köhncke, Artenschutzexperte beim WWF Deutschland.

    ​Von August 2019 bis März 2020 hatten die Brände in sechs der insgesamt acht australischen Bundesstaaten und Territorien laut WWF mehr als zwölf Millionen Hektar Land verwüstet.

    leo/sna/ae

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