15:53 21 September 2020
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    Dem russischen Inlandsgeheimdienst FSB ist nach eigenen Angaben ein Coup gegen illegale Waffenbauer und -Händler gelungen. Bei einem landesweiten Großeinsatz sind 22 illegale Werkstätten ausgehoben und Dutzende Verdächtige festgenommen worden.

    Die Razzia habe in Moskau und Umland, in Dagestan, Tschetschenien, Karatschai-Tscherkessien, in der Region Krasnojarsk, in den Gebieten Amur, Woronesch, Lipezk, Irkutsk, Rostow und Kemerowo stattgefunden, teilte der FSB am Montag mit.

    In Zusammenarbeit mit dem Innenministerium und der Nationalgarde seien 42 Personen gestellt worden, die illegal Zivilwaffen in Kriegswaffen umgebaut sowie Munition hergestellt und in verschiedenen Teilen des Landes vermarktet hätten.   

    Bei dem Großeinsatz seien 22 illegale Werkstätten ausgehoben worden, die mit 3D-Druckern, CNC-Maschinen und anderer Spezialausrüstung ausgestattet gewesen seien. Insgesamt 179 wieder brauchbar gemachte Waffen seien beschlagnahmt worden, darunter Kalaschnikows, МР-40, МР-5, Mauser und М-16, aber auch Handgranaten, Zünder, 15 Kilogramm Sprengstoff und über 80.000 Patronen.

    leo/ae

     

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    Tags:
    Festnahme, Einsatz, Waffenhandel, Waffen, FSB