01:34 05 Dezember 2020
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    Die Spezialeinheit des ukrainischen Geheimdienstes SBU hat den Mann überwältigt, der zuvor damit gedroht hatte, eine Bankfiliale in Kiew mit einer Bombe in die Luft zu sprengen. Dies teilte der SBU am Montag mit.

    Der Einsatz sei erfolgreich verlaufen, die Sicherheitskräfte hätten den Täter in einem Auto weggebracht. 

    Der Mann war zuvor laut Vize-Innenminister Anton Geraschtschenko mit einem Rucksack in die Filiale gegangen und hatte behauptet, eine Bombe bei sich zu tragen. Die Mitarbeiter der Bank konnten die Räumlichkeiten noch verlassen, die Filialleiterin blieb aber freiwillig dort.

    Bei dem Täter soll es sich um einen usbekischen Staatsbürger handeln. Der Mann soll zudem eine Schnur an sein Bein gebunden haben, die sich laut seinen Worten direkt zu einer Sprengvorrichtung führte.

    Nach Augenzeugenberichten soll der Mann 40.000 Hrywnja (umgerechnet etwa 1230 Euro) gefordert haben. 

    Bewaffneter Mann entführt Bus mit Passagieren in Luzk

    Ein bewaffneter Mann hatte am 21. Juli in der ukrainischen Stadt Luzk einen Bus entführt und mindestens 20 Passagiere als Geiseln genommen.

    Er rief die Polizei selbst an, stellte sich als Maxim Plochoj (Maxim der Schlechte - dt.) vor und sagte, dass in dem Bus eine Mine installiert sei. Präsident Wladimir Selenski intervenierte persönlich und ging auf die Forderungen des Geiselnehmers ein. Es gab jedoch daraufhin Vorwürfe, dass er damit Trittbrettfahrer zu derartigen Taten ermutige.

    Am Abend ließ der Mann alle Geiseln frei. Daraufhin wurde er von den Einsatzkräften festgenommen. Laut dem ukrainischen Innenminister Arsen Awakow blieben alle Geiseln unversehrt.

    ta/sna/gs

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    Tags:
    Kiew, Ukraine