23:28 18 September 2020
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    Mit dem Skelett ihres verstorbenen Ehemannes im Gepäck ist eine Armenierin am Münchner Flughafen gestoppt worden. Die Kontrolleure hatten die menschlichen Knochen in einer Holzkiste entdeckt, wie die Bundespolizei am Dienstag mitteilte. Die Überführung stellte sich jedoch rechtmäßig heraus und die 74-Jährige durfte ihre Reise fortsetzen.

    Zollbeamte, eine Ärztin und die Staatsanwaltschaft wurden hinzugezogen, um den Fall zu prüfen. Zusammen mit ihrer 52-jährigen Tochter wollte die Frau die Gebeine von ihrem Wohnort in Griechenland über München und Kiew nach Armenien fliegen.

    In der alten Heimat des Verstorbenen sollte er die letzte Ruhe finden.

    Der Mann war laut Dokumenten bereits 2008 verstorben und auch an seinem Wohnort nahe Thessaloniki beigesetzt worden. Die Überführung lief der Bundespolizei zufolge allerdings rechtmäßig ab.

    Auch die Staatsanwaltschaft sah keine strafrechtliche Relevanz. Daher durften die Frauen die Reise in den Kaukasus fortsetzen, zusammen mit den sterblichen Überresten.

    leo/dpa/ae

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    Tags:
    Bundespolizei, Frau, Deutschland, Griechenland, Armenien, Gepäck, Skelett, Flughafen, München