06:18 04 Dezember 2020
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    Ein nackter Damen-Po auf einem SPD-Plakat ist im Kreis Heinsberg auf Kritik gestoßen.

    Weil die eigentlichen Wahlplakate für die Kommunalwahl nicht rechtzeitig fertig worden seien, habe die SPD in Wassenberg ein „Übergangsplakat“ auf die leeren Tafeln geklebt.

    Wie der Ortsvereinsvorsitzende der SPD Wassenberg, Hermann Thissen, am Mittwoch sagte, hat das Bild als Platzhalter gedient.

    ​Ihm zufolge ist das Wahlkampfteam, zu dem auch Frauen gehörten, auf die Idee zu der ungewöhnlichen Grafik gekommen: Eine nackte Frau von hinten mit dem Hinweis „Hier demnächst mehr von der SPD“.

    Am vergangenen Samstag seien rund 30 Plakatständer mit dem Motiv im Stadtgebiet aufgestellt worden.

    „Von den Wassenbergern habe ich keinerlei Rückmeldungen dazu bekommen“, betonte Thissen.

    Kritik aus eigenen Reihen  

    Dennoch sind die SPD-Plakate auf Kritik aus den eigenen Reihen gestoßen: Der SPD-Kreisvorsitzende Norbert Spinrath habe Thissen angerufen und das Motiv kritisiert.

    „Daraufhin haben wir das Plakat sofort mit einem SPD-Flyer überklebt. Ich wollte da kein Schlachtfeld aufmachen“, sagte Thissen.

    ns/dpa/gs

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    Tags:
    Hermann Thissen, Norbert Spinrath, Po, Kritik, Wahlplakat, Kommunalwahlen, SPD, Deutschland