15:57 21 September 2020
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    Der Naturschützer Philippe Cousteau Jr., Enkel des weltberühmten französischen Meeresforschers, Jacques-Yves Cousteau, und seine Ehefrau Ashlan haben in einem Sputnik-Interview auf die Probleme der Plastik-Verschmutzung des Weltozeans aufmerksam gemacht.

    „Wir haben fünf riesige ‚Müllinseln‘ im Ozean. Sie haben sich durch die Besonderheiten der Meeresströmungen gebildet“, sagte Ashlan. „Von allen Punkten der Welt gelangt Plastik dorthin. Die größte ‚Müllinsel‘ befindet sich im Pazifik. Sie ist größer als der US-Bundesstaat Texas, seine Fläche entspricht jener von Frankreich“, fuhr sie fort.

    Wie Cousteau hinzufügte, bestünden die meisten Müllinseln aus Plastik, das über Flüsse ins Meer gelange.

    Es gehe dabei nicht um Erzeugnisse, die auf der Wasseroberfläche schwimmen. Das Problem sei, dass Plastik in kleinere Partikel zerfalle und es von Fischen und anderen Meeresbewohnern als Nahrung wahrgenommen würde. Plastik sei giftig, betonte Cousteau Die Giftstoffe, die durch Plastik in Fische gelangen würden, würden auch an den Menschen weitergegeben: „Tatsächlich essen wir vergifteten Fisch“, zeigte er sich besorgt.

    Die von Philippe Cousteau mitbegründete Umweltstiftung von EarthEcho International engagiert weltweit junge Leute, um unter anderem Flüsse von der Plastik-Verschmutzung zu befreien.

    asch/sna/ae

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    Pazifik, Pazifischer Ozean, Ozean, Plastik, Müll, Umwelt, Verschmutzung