06:04 21 September 2020
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    Offizieller Teil des Demokraten-Parteitags beginnt; Städte- und Gemeindebund ruft zu gemeinsamer Anstrengung auf; Trump laut Michelle Obama der falsche Präsident; Argentinier protestieren gegen Regierung; Bald nur noch vier Gletscher in Deutschland; Starkes Erdbeben erschüttert Zentralphilippinen

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Dienstag geschehen ist.

    Offizieller Teil des Demokraten-Parteitags beginnt

    Die US-Demokraten haben offiziell ihren Parteitag eröffnet. Sie wollen dabei Joe Biden zum Präsidentschaftskandidaten küren, der am 3. November gegen Amtsinhaber Donald Trump antritt. Die Nominierung Bidens ist für Mittwochfrüh unserer Zeit geplant. Der Parteitag steht unter dem Motto „Amerika vereinen“. Wegen der Corona-Pandemie tagen die Demokraten weitgehend online. Die Redner sprechen nicht wie üblich vor Zehntausenden Menschen, sondern sie haben ihre Ansprachen teils vorab aufgezeichnet, um technische Probleme zu vermeiden.

    Städte- und Gemeindebund ruft zu gemeinsamer Anstrengung auf

    Der Deutsche Städte- und Gemeindebund ruft angesichts der Warnung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, sich angesichts steigender Corona-Infektionszahlen bei privaten Feiern auf den Familienkreis zu beschränken, zu einer gesamtgesellschaftlichen Anstrengung auf, um einen erneuten Lockdown zu verhindern. Ein neuer Lockdown hätte schwere Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Gesellschaft, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Viele Geschäfte im Bereich des Einzelhandels und der Gastronomie würden ein erneutes Herunterfahren des öffentlichen Lebens kaum verkraften.

    Trump laut Michelle Obama der falsche Präsident

    Auf dem Parteitag der US-Demokraten hat die frühere First Lady, Michelle Obama, scharfe Angriffe an die Adresse von US-Präsident Trump gerichtet. Die Demokraten wollen jetzt ihren Kandidaten Biden offiziell nominieren. Trump sei der falsche Präsident für das Land. Er sei auch der Situation in der Coronakrise nicht gewachsen, erklärte sie in einer Videoansprache.

    Argentinier protestieren gegen Regierung

    Trotz strikter Ausgangsbeschränkungen sind in Argentinien Tausende Menschen gegen die Regierung von Präsident Alberto Fernández auf die Straße gegangen. In der Hauptstadt Buenos Aires protestierten zahlreiche Demonstranten gegen die seit 150 Tagen andauernde Quarantäne gegen die Ausbreitung des Coronavirus, eine geplante Justizreform, Korruption, die Entlassung von Häftlingen und die angespannte Sicherheitslage. Auch in zahlreichen anderen Städten des südamerikanischen Landes gingen die Menschen bei den bislang größten Protesten seit Beginn der Corona-Krise auf die Straße.

    Bald nur noch vier Gletscher in Deutschland

    Von den bislang noch fünf kleinen Gletschern in den deutschen Alpen werden wegen der Klimaerwärmung bald nur noch vier übrig sein. Der Flächenverlust der Gletscher habe seit der Jahrtausendwende rapide zugenommen, sagte der Münchner Geowissenschaftler Christoph Mayer. Zum Zeitpunkt der letzten Vermessung Ende 2018 waren es noch 44,6 Hektar mit einem Eisvolumen von etwa vier Millionen Kubikmetern. Damit ist innerhalb eines Jahrzehnts gut ein Drittel der Gletscher abgetaut.

    Starkes Erdbeben erschüttert Zentralphilippinen

    Ein schweres Erdbeben hat am Dienstagmorgen die philippinische Insel Masbate erschüttert. Das Beben der Stärke 6,6 ereignete sich gegen 8.03 Uhr Ortszeit (2.03 Uhr MESZ) in der gleichnamigen Provinz rund 430 Kilometer südlich von Manila, wie aus der Webseite des staatlichen seismologischen Instituts Phivolcs hervorging. Das Zentrum des Bebens lag demnach rund fünf Kilometer südöstlich des Ortes Cataingan in rund 21 Kilometern Tiefe. Örtlichen Berichten zufolge verließen Menschen fluchtartig ihre Häuser. Gebäude und Straßen sollen beschädigt worden sein. Behörden warnten vor Nachbeben und riefen Anwohner dazu auf, vor ihrer Rückkehr ihre Häuser auf Schäden zu prüfen. Berichte über Verletzte oder Tote gab es zunächst nicht.

    mk/dpa/ae

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    Tags:
    Philippinen, Erdbeben, Deutschland, Argentinien, Michelle Obama, Donald Trump, USA