08:39 30 September 2020
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    Wegen ihres süßen Geschmacks und ihrer cremigen Textur schätzen Millionen Verbraucher weltweit Milchschokolade sehr, obwohl sie leider nicht besonders gesund ist. Nun haben Forscher von der American Chemical Society eine Herstellungsmethode entdeckt, die den maximalen Nutzen aus der Milchschokolade herausholen kann, berichtet das Portal Phys.org. 

    Im Gegensatz zur Milchschokolade enthalte Bitterschokolade einen hohen Anteil an Phenolverbindungen, die antioxidative gesundheitliche Vorteile hätten. Viele Menschen mögen aber Bitterschokolade wegen des Geschmacks nicht, daher hätten die Forscher eine Möglichkeit gefunden, Milchschokolade mit Erdnussschalenabfällen und anderen Abfällen zu kombinieren, um ihre antioxidativen Eigenschaften zu verbessern.

    „Die Idee für dieses Projekt begann mit dem Testen verschiedener Arten von landwirtschaftlichen Abfällen, insbesondere von Erdnussschalen, auf Bioaktivität“, zitiert das Portal Phys.org die Hauptforscherin des Projekts, Lisa Dean (Ph.D.). „Unser ursprüngliches Ziel war es, Phenole aus den Schalen zu extrahieren und einen Weg zu finden, um sie mit Lebensmitteln zu vermengen“.

    Bei der Verarbeitung von Erdnüssen würden rote Schalen meistens nicht verwendet, sie enthielten jedoch 15 Prozent Phenolverbindungen, die reich an Antioxidantien seien. Laut den Wissenschaftlern ist dies aber nicht die einzige Art von Lebensmittelabfällen, die die Zusammensetzung von Schokolade verbessern könnte.

    sm/ae

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    Tags:
    Methode, Forscher, Schokolade