14:04 19 September 2020
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    Obama warnt Wähler vor Trump; US-Demokraten nominieren Kamala Harris als Vize-Kandidatin; Kita und Schule haben Vorrang vor Karneval; Fahrer nach Berliner Autobahn-Anschlag in Psychiatrie; USA setzen Auslieferungsabkommen mit Hongkong aus; Schwere Waldbrände in Kalifornien

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Donnerstag geschehen ist.

    Obama warnt Wähler vor Trump

    Der frühere US-Präsident Barack Obama hat seinen Nachfolger Donald Trump als Gefahr für die Demokratie dargestellt. Bei seiner Rede zum Parteitag der US-Demokraten warnte Obama die Wähler, dass Trumps Regierung ihnen die Ausübung des Wahlrechts erschweren könnte. So verkümmere eine Demokratie, bis es gar keine Demokratie mehr sei. „Wir können das nicht zulassen. Lasst nicht zu, dass sie Euch Eure Macht wegnehmen.

    Lasst nicht zu, dass sie Euch Eure Demokratie wegnehmen.“ Obama warf Trump in seiner Rede, die ein ungewöhnlich scharfer Angriff eines ehemaligen Präsidenten auf den Amtsinhaber war, Versagen vor. Obama sagte, es handele sich nicht um normale Zeiten, deshalb wolle er so deutlich wie möglich darüber sprechen, was bei der Wahl am 3. November auf dem Spiel stehe.

    US-Demokraten nominieren Kamala Harris als Vize-Kandidatin

    Die US-Demokraten haben die Senatorin Kamala Harris bei ihrem weitgehend virtuellen Parteitag als Vize-Kandidatin für die Präsidentschaftswahl im November nominiert. „Ich erkläre hiermit, dass Kamala Harris zu dem demokratischen Kandidaten für das Amt der Vizepräsidenten gewählt ist“, sagte der Parteitagsvorsitzende Bennie Thompson. Joe Biden war am Dienstag offiziell als Präsidentschaftskandidat der Demokraten bei der Wahl am 3. November nominiert worden. Ex-Vizepräsident Biden, der gegen den republikanischen Amtsinhaber Donald Trump antreten wird, hatte sich vergangene Woche für Harris als Vize-Kandidatin entschieden und damit eine historische Wahl getroffen. Im Fall eines Wahlsiegs wäre die heute 55-Jährige die erste Frau und Schwarze im Vizepräsidentenamt.

    Kita und Schule haben Vorrang vor Karneval

    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat erneut den Vorrang von Schulen und Kitas in der Corona-Krise vor dem Karneval oder privaten Feiern betont. Auch Wirtschaft und Handel müssten vorrangig unterstützt werden, denn es gehe um den Erhalt von Arbeitsplätzen, mit denen auch das Gesundheitssystem finanziert werde, sagte Spahn in Kiel bei einem Besuch des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein. Er zeigte sich zuversichtlich, dass Bund und Länder eine einheitliche Regelung für Privatfeiern in Corona-Zeiten finden.

    Fahrer nach Berliner Autobahn-Anschlag in Psychiatrie

    Nach einem mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlag auf der Berliner Stadtautobahn kommt der Tatverdächtige vorläufig in die Psychiatrie. Das habe ein Haftrichter antragsgemäß entschieden, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

    Der Angreifer hatte laut Staatsanwaltschaft am Dienstagabend mit seinem Auto „quasi Jagd“ auf Motorradfahrer gemacht und auch ein Auto gerammt. Bei den absichtlich herbeigeführten Kollisionen wurden sechs Menschen verletzt, drei davon schwer. Ein Motorradfahrer schwebt in Lebensgefahr.

    USA setzen Auslieferungsabkommen mit Hongkong aus

    Als Teil der Strafmaßnahmen gegen Hongkong haben die USA ein Auslieferungsabkommen und zwei weitere bilaterale Vereinbarungen mit der chinesischen Sonderverwaltungsregion beendet. Man habe die Behörden in Hongkong über die Aussetzung der drei bilateralen Abkommen informiert, sagte US-Außenamtssprecherin Morgan Ortagus laut einer Erklärung. Diese Schritte unterstrichen die tiefe Besorgnis über Pekings Entscheidung, das nationale Sicherheitsgesetz einzuführen, das die Freiheiten der Menschen in Hongkong zerstört habe, fuhr Ortagus fort.

    Schwere Waldbrände in Kalifornien

    Waldbrände in Kalifornien haben Tausende Menschen aus ihren Häusern vertrieben. Eine massive Hitzewelle verschärfe die Situation, warnte der Gouverneur des Westküstenstaates, Gavin Newsom. Er habe aus anderen Bundesstaaten zusätzliche Helfer und Geräte zur Bekämpfung der zahlreichen Feuer angefordert. Seinen Angaben zufolge lodern in dem Staat derzeit 23 Großbrände, insgesamt seien in den letzten Tagen mehr als 360 Feuer, viele davon durch Blitzschlag, entfacht worden. Die meisten kleineren Brände hätten schnell gelöscht werden können, teilte Feuerwehr-Sprecher Daniel Berlant mit. Fast 7000 Helfer seien im Einsatz. Er rief die Anwohner in den bedrohten Regionen auf, notfalls Evakuierungsbefehle schnell zu befolgen. Bereits am Dienstag hatte der Gouverneur wegen der Brände und der anhaltenden Sommerhitze den Notstand ausgerufen. Auf diese Weise können Gelder und Helfer schnell bereitgestellt werden.

    mk/dpa/ae

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    Tags:
    Psychiatrie, Anschlag, Berlin, Deutschland, Barack Obama, Donald Trump, USA