22:10 19 September 2020
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    Das Unternehmen DeviceLock ist im Netz auf eine Datenbank mit Informationen von mehr als 200 Millionen Twitter- und Weibonutzern gestoßen. Dies teilte der Gründer des Unternehmens und des Services für die Aufklärung von Leaks DLBI, Aschot Oganesjan, mit.

    „Gestern hat das DLBI-System im offenen Zugang den Server Elasticsearch entdeckt, in dessen Indizes Angaben von mehr als 200 Millionen Nutzern der Mikroblog-Plattformen Twitter und Weibo enthalten waren“, sagte er gegenüber Sputnik.

    Twitter-Logo
    © AP Photo / Matt Rourke
    Darunter seien Informationen von 44 Millionen Twitter- und mehr als 164 Millionen Weibo-Nutzern. Die Speicherung der Angaben wird von einem Cluster aus 21 Servern gesichert. Derzeit werden demnach weiter Daten gesammelt.

    Die Datenbank wurde laut Oganesjan im offenen Zugang publik gemacht und kann downgeloadet werden.

    Zu dem Datenleck kam es seinen Worten zufolge wegen falscher Konfiguration von Elasticsearch-Servern, die dem chinesischen Unternehmen CYYUN gehören, das „Big Data“ liefert. Die Datenbank sei für die Nutzer unbedenklich, da die Angaben darin eine Analyse offener Profile von Nutzern der sozialen Netzwerken darstelle und ausschließlich Informationen enthalte, die die User selbst im offenen Zugang angegeben hätten.

    ak/sna/ae

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    Nutzer, Daten, Leak, Weibo, Twitter, China, Russland