11:54 29 September 2020
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    Corona-Pandemie breitet sich weiter aus – alle Entwicklungen (536)
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    Die russische Aufsichtsbehörde für Konsumenten- und Gesundheitsschutz Rospotrebnadzor hat über den Gesundheitszustand der Probanden, denen ein vom Zentrum für Virologie und Biotechnologie „Vektor“ entwickelter Corona-Impfstoff verabreicht wurde, berichtet.

    Demnach haben sechs der 100 Freiwilligen, die den Impfstoff gegen COVID-19 im Zentrum „Vektor“ testen, Schmerzen an der Einstichstelle gehabt. Andere Nebenwirkungen habe es nicht gegeben, teilte der Pressedienst der Behörde am Freitag mit.

    „Bisher haben 57 Freiwillige die erste Impfung  bekommen und weitere 43 haben Placebos erhalten. Sechs Freiwillige klagen über  Schmerzen an der Einstichstelle. Der Schmerz war gering und kurzzeitig (eins bis zwei Tage). Bei den Freiwilligen hat es keine  Nebenwirkungen gegeben“, heißt es.

    Klinische Tests des Corona-Impfstoffes im Zentrum „Vektor“

    Die klinischen Tests des Impfstoffs gegen das Coronavirus im Zentrum „Vektor“ sollen laut Rospotrebnadzor im September abgeschlossen sein.

    „Wir planen, die klinischen Tests im September 2020 abzuschließen“, heißt es.

    Im russischen Zentrum für Virologie und Biotechnologie „Vektor“ bei Nowosibirsk (Westsibirien) wird derzeit an neuen Corona-Impfungen gearbeitet.

    Wie der Generaldirektor des Zentrums, Prof. Dr. Rinat Maksjutow, Ende Juni gegenüber RIA Novosti mitgeteilt hatte, befassen sich mehrere Forschergruppen – insgesamt mehr als 100 Personen – mit der Entwicklung von Impfstoffen neuer Generation.

    „Sputnik V”

    Am 11. August hatte der russische Präsident, Wladimir Putin, mitgeteilt, dass Russland als erstes Land einen Impfstoff gegen das Coronavirus registriert habe.

    Das Präparat unter dem Namen „Sputnik V” wurde vom Gamaleja-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie und dem Russischen Direktinvestitionsfonds entwickelt.

    „Sputnik V” ist eine Lösung für die intramuskuläre Infusion. Der Impfstoff soll in zwei Etappen mit einem Intervall von drei Wochen verabreicht werden. Diese Methode wird es laut dem russischen Gesundheitsministerium ermöglichen, eine Immunität zu bilden, die bis zu zwei Jahre anhalten soll.   

    ns/sna/ae

     

     

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    Rospotrebnadzor, Entwicklung, Impfstoff, Coronavirus, Russland