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    Corona-Pandemie breitet sich weiter aus – alle Entwicklungen (536)
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    Angesichts zahlreicher Rückkehrer hat die venezolanische Regierung den wichtigsten Grenzübergang zum Nachbarland Kolumbien erneut geschlossen. Seit Freitag können Venezolaner über die Simón-Bolívar-Brücke vorerst nicht in ihre Heimat einreisen, meldet die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf die kolumbianische Einwanderungsbehörde.

    Medienberichten zufolge sind in der Grenzstadt Cúcuta nun rund 2300 Venezolaner gestrandet.

    Venezolaner in Kolumbnen wegen Corona ohne Job

    In Kolumbien leben rund 1,7 Millionen Migranten aus Venezuela. Die meisten sind in den vergangenen Jahren vor der politischen und wirtschaftlichen Krise in ihrem Heimatland geflohen. Wegen der Corona-Krise haben nun viele ihre Beschäftigung in Kolumbien verloren und wollen zurück zu ihren Familien in Venezuela.

    Maduro will Ausbreitung des Virus verhindern

    Rund 100 000 Migranten sind nach Angaben der kolumbianischen Einwanderungsbehörde bereits nach Venezuela zurückgereist, weitere 40 000 planen ihre Heimkehr. Die venezolanische Regierung von Präsident Nicolás Maduro befürchtet allerdings, dass die Rückkehrer das Coronavirus in dem südamerikanischen Land weiterverbreiten.

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    Tags:
    Nicolás Maduro, Coronavirus, Stau, Grenze, Migranten, Kolumbien, Venezuela