12:18 29 September 2020
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    Ein russischer Bürger hat 742.000 Euro vor Gericht erstritten, nachdem das Unternehmen „Mercedes-Benz RUS“ ihm einen defekten Maybach 62S verkauft hatte. Dies berichtet das Autoportal „Motor 1“.

    Nach Angaben des Portals kaufte eine russische Firma das luxuriöse Auto mit einem Leasingvertrag im Jahr 2012. Kurz nach dem Kauf traten jedoch einige Defekte des Fahrzeugs auf. Bei einer Geschwindigkeit von über 40 Kilometern pro Stunde begannen sich die Außenspiegel des Autos in die falsche Richtung zu klappen, es gab auch Probleme mit der Klimaanlage und mit der Luftfederung.

    ​Der autorisierte Autohändler konnte die Probleme jedoch nicht beheben, wobei die Firmenvertretung von Mercedes-Benz diese nicht ernstgenommen hatte. Im Endeffekt reichte der Autobesitzer eine Klage gegen das Unternehmen vor Gericht ein.

    Das Gerichtsverfahren dauerte sechs Jahre und infolge mehrerer Begutachtungen durch zuständige Spezialisten, die die Herstellungsdefekte bestätigt hatten, ordnete das Gericht an, dem Autobesitzer eine Entschädigung zu zahlen.

    ac/mt

     

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    Tags:
    Entschädigung, Gericht, Klage, Defekt, Russland, Fahrzeug, Maybach, Mercedes-Benz