09:33 30 September 2020
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    In Syrien ist laut Medienberichten die Stromversorgung zusammengebrochen. „Eine Explosion an der Arabischen Gaspipeline zwischen den Orten Ad Dumayr und Adra nordwestlich der Hauptstadt Damaskus hat zum totalen Ausfall der Stromversorgung in Syrien geführt“, zitierte das staatliche Fernsehen den Elektrizitätsminister Mohammad Kharboutli.

    Dem Minister für Erdöl und mineralische Ressourcen, Ali Ghanem, zufolge, könnte der Vorfall an der Rohrleitung, die die südliche Region des Landes mit Gas versorgt, durch einen Terroranschlag verursacht worden sein. 

    Seine Vermutung bekräftigte Ghanem gegenüber dem Fernsehsender Al-Ikhbariya. „Wir haben festgestellt, dass die Explosion die Folge eines terroristischen Diversionsaktes war“, zitierte der TV-Sender Ghanem.

    ​Laut dem Minister sind drei Kraftwerke außer Betrieb. Es liefen Reparaturarbeiten, die Stromversorgung werde allmählich wieder in Gang gebracht.

    „Die Stromversorgung im Stadtzentrum von Damaskus ist wieder aufgenommen worden, in den restlichen Bezirken wird die Stromzufuhr allmählich wiederhergestellt“, sagte Ghanem. Der Minister rechnet damit, dass sich die Situation innerhalb der kommenden Stunden normalisiert.

    Elektrizitätsminister Kharboutli betonte, die Stromversorgung werde in den nächsten Stunden auf dem gesamten Territorium des Landes wiederhergestellt.

    ls/sb

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    Tags:
    Ali Ghanem, Syrien