06:24 21 September 2020
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    Der Vorderteil des vor Mauritius auf Grund gelaufenen japanischen Frachters „Wakashio“ ist versenkt worden. Das ist einer Mitteilung des japanischen Unternehmens „Nagashiki Shipping“ vom Dienstag zu entnehmen.

    Zuvor, am 19. August, sei der Wrackteil des Ende Juli havarierten Schiffs an eine von den mauritischen Behörden bestimmte Stelle des Indischen Ozeans geschleppt worden, gab die Firma, die das bereedert hatte, auf ihrer offiziellen Webseite bekannt.

    Die Versenkung sei am 24. August vollgezogen worden. Mit der Ausnahme von 1000 Tonnen Treibstoff, die in die Lagune vor Pointe d'Esny strömten, seien offenbar fast alle Ölprodukte, die sich auf der „Wakashio“ befunden hätten, gesammelt worden.

    Ölkatastrophe vor Afrika

    Die „Wakashio“ war ohne Fracht auf dem Weg nach Brasilien und ging am 25. Juli vor Mauritius auf Grund. Tagelang wurde der Frachter von den Wellen des tosenden Meeres gepeitscht – bis einer seiner Tanks riss. Mehr als 1000 Tonnen Treibstoff flossen in die Lagune vor Pointe d'Esny.

    Während Einsatzkräfte und Tausende freiwillige Helfer in einem Wettlauf gegen die Zeit versuchen, das Öl zu entfernen, nennt die Regierung es schon jetzt das schlimmste ökologische Desaster, das Mauritius je erlebt habe. Es werde „Jahrzehnte“ dauern, bis die Region sich erhole.

    Am 15. August brach der Frachter auseinander.

    mo/mt

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