17:01 18 September 2020
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    Das russische Gamaleya-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie, das als erstes in der Welt einen Impfstoff gegen das Coronavirus registrieren ließ, hat von Russlands Gesundheitsministerium die Erlaubnis bekommen, weitere Tests des Präparats durchzuführen. Dies folgt aus einer Mitteilung des Amtes, das am Dienstagabend veröffentlicht wurde.

    Die Behörde ließ demzufolge die Durchführung von Untersuchungen zu, die nach der Registrierung erfolgen werden.

    „An der Recherche werden sich 40.000 Freiwillige beteiligen – Staatsbürger im Alter von über 18 Jahren. Die Dauer der Teilnahme an der Studie beträgt für jeden Freiwilligen sechs Monate seit der Impfung.“

    Die Tests werden an einer Reihe staatlicher Gesundheitseinrichtungen verlaufen, so die Behörde.

    Impfstoff Sputnik V

    Russlands Gesundheitsministerium hatte zuvor einen vom Gamaleya-Institut entwickelten Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus zur breiten Verwendung in der Bevölkerung zugelassen. Der Impfstoff erhielt den Namen „Sputnik V“. Nach der Verabreichung bei allen Freiwilligen sind die Impftiter hoch; wie die Untersuchungen zeigten, gab es keine ernsthaften Nebenwirkungen.

    Kirill Dmitrijew, CEO des russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF), der die Entwicklung und Produktion des Impfstoffs finanziert, sagte zuvor, dass der Fonds Kaufanfragen für insgesamt eine Milliarde Impfdosen aus mehr als 20 Ländern erhalten habe. Russland habe die lokale Impfstoff-Produktion mit fünf Ländern vereinbart. Die vorliegenden Kapazitäten ermöglichen die Produktion von 500 Millionen Impfdosen innerhalb eines Jahres.

    Laut dem russischen Handelsministerium könnte der Export des Impfstoffs im Frühjahr des kommenden Jahres aufgenommen werden.

    mo/mt

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