07:40 05 Dezember 2020
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    Bereits drei Tage dauern Proteste in der amerikanischen Stadt Kenosha an. Auslöser war, dass Polizisten einem Afroamerikaner in den Rücken geschossen hatten. Im Zuge der Demonstrationen ist es zu einer Schießerei gekommen, die mindestens zwei Todesopfer forderte, wie die lokale Polizei am Mittwoch bekanntgab.

    Bei der jüngsten Schießerei wurden laut der Polizei zwei Personen getötet. Eine weitere Person sei mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert worden. 

    ​Ermittlungen zur Schießerei seien eingeleitet worden. Derzeit gebe es keine weiteren Details.

    In der Stadt Kenosha war es am Dienstag (Ortszeit) die dritte Nacht in Folge zu Demonstrationen und Unruhen gekommen. Im Netz sind entsprechende Aufnahmen zu finden:

    ​Die Zeitung „The New York Times“ beruft sich auf ein Interview mit dem örtlichen Sheriff David Beth, laut dem es in der Nacht zu stundenlangen Auseinandersetzungen zwischen Protestteilnehmern  und der Polizei gekommen sei. 

    Zuvor hatten die Behörden eine nächtliche Ausgangssperre verhängt.

    Hintergrund

    Am Sonntag hatten Polizeibeamte der Stadt Kenosha, die wegen eines „häuslichen Zwischenfalls“ alarmiert worden waren, einen Elektroschocker gegen den Afroamerikaner Jacob Blake eingesetzt und ihm danach in den Rücken geschossen. Der Mann hatte versucht, zwei streitende Frauen zu trennen. Er wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

    Kurz danach brachen am Tatort und später in der Stadt Proteste aus.

    ak/ae

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    Tags:
    Schießerei, Tote, Demonstrationen, Afroamerikaner, Wisconsin, USA