20:03 26 November 2020
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    Einen Tag nach verheerenden Sturzfluten mit über 100 Toten in Afghanistan hat es erneut Tote durch Überschwemmungen gegeben.

    Wie ein Polizeisprecher am Donnerstag mitteilte, sind mindestens 13 Menschen in der Provinz Kapisa nordöstlich der Hauptstadt Kabul gestorben.

    ​Die Opferzahlen könnten steigen, viele Menschen würden unter Erdmassen und eingestürzten Häusern vermisst.

    In Afghanistan haben in der Nacht auf Mittwoch plötzliche Überschwemmungen in der Provinz Parwan nördlich der afghanischen Hauptstadt Kabul mehr als 100 Menschenleben gefordert. Die Sturzfluten hinterließen eine Schneise der Verwüstung. Am Donnerstag gehen die Bergungsarbeiten weiter.

    ​In der Provinzhauptstadt Tscharikar wurden durch die Fluten zudem rund 300 Häuser zerstört. Fast 80 weitere Menschen seien verletzt worden. Die Katastrophe übersteige die Hilfsmöglichkeiten vor Ort, hieß es aus der Provinzverwaltung.

    Die Behörden hätten die betroffenen Gebiete besichtigt und hoffen auf Unterstützung aus Kabul. Besonders schwere Sturzfluten gab es in Afghanistan im Frühjahr 2019. Mehr als 10.000 Häuser wurden damals zerstört, rund 180.000 Menschen waren von den Fluten betroffen.

    ns/dpa/ae

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    Tags:
    Bergungsarbeiten, Tote, Überschwemmung, Afghanistan