16:26 18 September 2020
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    Der Mann, der vor knapp drei Wochen vom Secret Service des Weißen Hauses angeschossen worden war, war offenbar mit einem Kamm „bewaffnet“. Das berichtet die „Washington Post“ unter Berufung auf Gerichtsunterlagen. Wegen des Vorfalls am 10. August musste US-Präsident Donald Trump vorübergehend in Sicherheit gebracht werden.

    Nach Darstellung des für den Schutz des Präsidenten zuständigen Secret Service hatte sich der 51-jährige Myron Berryman am 10. August einem Sicherheitsbeamten unweit des Weißen Hauses genähert und behauptet, dass er bewaffnet sei.

    Danach sei der Mann „aggressiv auf den Beamten zugerannt“, habe eine Bewegung gemacht, um einen Gegenstand aus der Kleidung zu holen, und eine beim Schießen übliche Position eingenommen. Der Beamte habe dem Mann daraufhin in die Brust geschossen.

    Aus den Unterlagen, auf die sich nun die „Washington Post“ beruft, geht hervor, dass nach den Schüssen ein schwarzer Gegenstand aus Berrymans Händen gefallen und später am Ereignisort ein Kamm gefunden worden sei.

    Auch der Beamte, der Berryman  verletzt hatte, soll nach dem Vorfall eingeräumt haben, dass der „Angreifer“ nicht mit einer Pistole, sondern mit einem Kamm „bewaffnet“ gewesen sei. Berryman sei nach der Behandlung in einer psychiatrischen Klinik untergebracht worden.

    Wegen des Vorfalls musste US-Präsident Donald Trump, der gerade eine Pressenkonferenz gab, für wenige Minuten von Leibwächtern in Sicherheit gebracht werden. Nach der kurzen Unterbrechung kam er zurück und erklärte, dass es draußen Schüsse gegeben habe. Er lobte den Secret Service und sagte, dass er sich während der gesamten Zeit sehr sicher gefühlt habe.

    leo/ae

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    Tags:
    Schießerei, Schüsse, Präsidenten-Leibwache, Leibwächter, Sicherheit, Schütze, Weißes Haus, Donald Trump, USA