12:21 29 September 2020
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    Die CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat erneut an eine Teamlösung im Kandidatenrennen um die Wahl des Parteivorsitzenden erinnert.

    „Es ist der Wunsch der Partei. Aber es liegt an den Kandidaten selbst, ob sie sich darauf einlassen“, sagte Kramp-Karrenbauer am Sonntag im ZDF.

    Bis dato habe sie keine Signale von den Kandidaten Armin Laschet, Norbert Röttgen und Friedrich Merz bekommen, dass sie auf ihre Bewerbung verzichten.

    „Am Ende hat aber jeder Kandidat selbst die Verantwortung, ob aus diesem demokratischen Wettbewerb (...) ein ruinöser Wettbewerb wird. Jeder muss sich überlegen, dass er damit auch ein Beispiel setzt, ob er geeignet ist, höhere Führungsverantwortung zu übernehmen“, warnte die CDU-Chefin.

    Kramp-Karrenbauer äußerte, dass sie es begrüßen würde, wenn sich noch eine Frau anschließen sollte – dies sei auch auf dem im Dezember bevorstehenden CDU-Bundesparteitag möglich.

    „Sie könnte (...) deutlich machen, dass die CDU nach so vielen Jahren einer Parteivorsitzenden Angela Merkel kein Rollback macht in eine reine Männerpartei“, so die CDU-Chefin.

    ek/mt/

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    Rennen, Wahl, Kandidaten, Angela Merkel, Annegret Kramp-Karrenbauer, CDU