03:31 30 November 2020
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    Die Weltgesundheitsorganisation unterstützt laut ihrem Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus die Öffnung von Ländern nach der Quarantäne. Allerdings sei es wichtig, die Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten, um eine Katastrophe zu verhindern. Dies erklärte er auf einer Pressekonferenz am Montag.

    „Die WHO unterstützt voll und ganz die Bemühungen zur Öffnung von Wirtschaften und Gemeinschaften. Wir wollen sehen, wie Kinder in die Schulen zurückkehren und die Menschen ihre Arbeit aufnehmen. Aber wir wollen, dass dies sicher geschieht (...). Je mehr Länder das Virus kontrollieren, desto mehr können sie sich öffnen. Öffnung ohne Kontrolle ist ein Rezept für eine Katastrophe“, sagte er.

    Nach seinen Worten müssten die Staaten mindestens vier grundlegende Schritte unternehmen, bevor sie zur Normalität zurückkehren können.

    Demnach müsse unter anderem die Übertragung des Virus unter größeren Menschengruppen begrenzt werden. Derartige Infizierungen werden bei Massenveranstaltungen, darunter auch in Nachtclubs, in Stadien und bei großen religiösen Versammlungen registriert. Zweitens sei es wichtig, die für das Virus anfälligsten Gruppen zu schützen, um die Sterblichkeit zu verringern. Drittens müsse jeder zur Sicherheit der Gesellschaft beitragen, indem er eine Maske trägt, Abstand hält und sich die Hände wäscht. Und viertens müssten die Behörden Maßnahmen zur Identifizierung, Isolierung, zum Testen und zur Behandlung von Erkrankten sowie zum Verfolgen von Kontakten ergreifen.

    ek/mt/sna

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    Tags:
    Quarantäne, Länder, Öffnung, Maßnahmen, Tedros Adhanom Ghebreyesus, Weltgesundheitsorganisation (WHO)