07:34 30 September 2020
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    Der Haupteigentümer des Impfstoffherstellers CureVac, Dietmar Hopp, betrachtet die mögliche Kooperation des Tübinger Unternehmens CureVac mit dem Tesla-Chef Elon Musk positiv. Dies erklärte er am Dienstag gegenüber dem Portal merkur.de.

    „Für CureVac kann ich sagen, dass man ein sehr großes Potenzial in der Zusammenarbeit mit Herrn Musk sieht und eine Zusammenarbeit, weit über Impfstoffe hinaus, ausgesprochen positiv beurteilt wird“, so Hopp

    Er lehnte dabei Mutmaßungen über einen potenziellen Einstieg des US-Unternehmers bei CureVac  entschieden ab. Solche Überlegungen erachte er als „reine Fantasie“.

    CureVac sei erst seit drei Wochen an der Börse, „mit bislang großem Erfolg“ und „bestens durchfinanziert“, erklärte Hopp. Außerdem halte er nach wie vor sein Versprechen, „dass CureVac eine deutsche Firma ist und bleibt“, sagte der Haupteigentürmer des deutschen Impfstoffherstellers. 

    Tesla produziert RNA-Mikrofabriken für deutsche Impfstoff-Firma

    Am Sonntagabend hatte der Tesla-Chef  Elon Musk via Twitter mitgeteilt, dass er unter anderem wegen einer Zusammenarbeit mit dem deutschen Biotechunternehmen  CureVac nach Deutschland reisen werde. „Tesla baut als Nebenprojekt RNA-Mikrofabriken für CureVac und möglicherweise andere“, hieß es in seinem Tweet. 

    CureVac-Impfstoff 

    CureVac hatte erst im Juli 560 Millionen Euro neues Kapital bei neuen Investoren eingesammelt, darunter die deutsche Staatsbank KfW, die für einen 19-Prozent-Anteil 300 Millionen Euro zahlte. Der britische Pharmariese GlaxoSmithKline übernahm neun Prozent für 150 Millionen Euro, der katarische Staatsfonds QIA steuerte 60 Millionen für 3,5 Prozent bei.

    Die EU-Kommission will dem Tübinger Unternehmen CureVac bis zu 400 Millionen Impfstoff-Dosen abkaufen.

    ao/ae/rtr

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    Tags:
    Zusammenarbeit, Corona-Impfstoff, CureVac, Deutschland, Elon Musk