15:56 19 September 2020
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    Gegen den Russen Jegor Krjutschkow, der am 22. August in den USA wegen Verdachts auf die Planung eines Hackerangriffs festgenommen wurde, ist Anklage erhoben worden. Dem 27-Jährigen wird Verschwörung zur Last gelegt.

    „Eine Grand Jury des Bundes im Distrikt Nevada hat heute eine Anklage gegen einen russischen Staatsbürger wegen seiner Rolle bei einer Verschwörung eingereicht, die absichtlich einen geschützten Computer beschädigen sollte“, teilte das amerikanische Justizministerium am Freitag mit.

    Hintergrund

    Laut der Anklageschrift hatte Krjutschkow in der Zeit vom 16. Juli bis 22. August versucht, einen Mitarbeiter eines in Nevada ansässigen Unternehmens zu rekrutieren, um schädliche Software in das Computernetzwerk des Unternehmens einschleusen zu lassen. Dadurch habe sich Krjutschkow den Zugriff auf die internen Daten verschaffen wollen, um vom Unternehmen dann unter Androhung der Veröffentlichung Lösegeld zu fordern. Laut der Anklage hatte der Russe Komplizen.

    Die Untersuchungen übernahm laut dem Justizministerium das FBI.

    Der Gründer des Elektroautobauers Tesla und der Raumfahrt-Firma SpaceX, Elon Musk, teilte nach der Festnahme des Russen mit, dass sein Elektroautowerk in Nevada Ziel der geplanten Cyberattacke gewesen sei. Die russische Botschaft in Washington stellte Krjutschkow rechtliche Hilfe in Aussicht.

    leo/ae/ak

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    Tags:
    Planung, Hackerangriff, Cyberattacken, Anklage, Russe, USA, Russland