15:33 19 September 2020
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    Zwei Monate nach dem Brand in der Atomanlage Natanz haben die iranischen Sicherheitsbehörden laut Angaben der iranischen Atomorganisation (AEOI) die Verantwortlichen identifiziert. Nach Informationen der Behörden war der Brand Anfang Juli in Natanz ein Sabotageakt.

    „Die Sicherheitsbehörden untersuchen peinlich genau, was in Natanz passiert ist. Und das war ein Sabotageakt“, sagte AEOI-Sprecher Behrus Kamalwandi im iranischen Sender IRIB TV1.

    „Soweit uns bekannt ist, konnten sie die (dahinter steckenden – Anm. d. Red.) Kräfte identifizieren, die Ursachen, Methoden und weitere Details ermitteln.“

    Ob es ein interner oder externer Sabotageakt gewesen sei, ließ Kamalwandi offen.

    Die iranische Atomorganisation (AEOI) hatte Anfang Juli von einem „Vorfall“ in Natanz berichtet. In der im Zentraliran liegenden Atomanlage wird Uran angereichert und es sollte bald die Produktion neuer Zentrifugen anlaufen.

    Was dort wirklich vorgefallen ist, ist bis jetzt nicht öffentlich bekannt. Die Behörden sprachen von einem Brand, bei dem weder Menschen verletzt worden noch Radioaktivität ausgetreten sei. Medienberichte, wonach es eine Explosion gegeben haben soll, wurden von iranischen Offiziellen weder bestätigt noch zurückgewiesen.    

    Ende August teilte AEOI-Sprecher Behrus Kamalwandi mit, die Untersuchungen zu dem Vorfall hätten einen Sabotageakt bestätigt.

    leo/ae

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    Tags:
    Drahtzieher, Sabotage, Brand, Anlage, Urananreicherung, Uran, Atomprogramm, Atomproblem, Iran