06:09 21 September 2020
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    Deutschland und Frankreich müssten wieder Motor der EU sein; Ärztevertreter warnen vor Laborengpässen; Nach Krawallen plant Stadtchef Gespräch mit der Polizei; Deutsche Wirtschaft fordert Kurswechsel bei Reisebeschränkungen; Ermittlungen in Solingen gehen weiter; Starker Taifun nähert sich Südkorea

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Montag geschehen ist.

    Deutschland und Frankreich müssten wieder Motor der EU sein

    Deutschland und Frankreich sollten nach Ansicht des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet wieder stärker zusammenwirken, um Europa nach innen zu stärken und nach außen mehr Gewicht zu verleihen. Man brauche eine Belebung des europäischen Geists nach innen – und die Selbstbehauptung Europas nach außen, sagte der CDU-Politiker dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ vor seinem Besuch in Paris. „Deutschland und Frankreich müssen hier vorangehen, aktiv für diesen Gedanken werben, und könnten so wieder zum Motor der EU werden“, fügte Laschet hinzu. Das deutsch-französische Tandem sei in den zurückliegenden 70 Jahren erfolgreich gewesen und müsse es auch weiterhin sein.

    Ärztevertreter warnen vor Laborengpässen

    Ärztevertreter warnen vor wachsenden Engpässen bei den Laborkapazitäten in Deutschland. Die beginnende Grippesaison werde die Zahl der nötigen Abstriche vervielfältigen, sagte die Vorsitzende des Berufsverbands der Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, Ute Teichert, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Bereits jetzt seien die Laborkapazitäten knapp. Um Grippe- und Corona-Infektionen zu unterscheiden, sei in jedem Verdachtsfall ein Rachenabstrich nötig. Bei steigenden Infektionszahlen müsse man im Herbst mit größeren Engpässen und längeren Wartezeiten rechnen.

    Nach Krawallen plant Stadtchef Gespräch mit der Polizei

    Nach drei Randale-Nächten in Folge will sich Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung jetzt schnellstmöglich mit dem Leipziger Polizeipräsidenten treffen. In dem Gespräch mit Polizeichef Torsten Schultze solle es um eine Auswertung der Geschehnisse, aber um auch Konsequenzen für die Zukunft gehen, erklärte Stadtsprecher Matthias Hasberg. Am Donnerstag, Freitag und Samstag hatte es in Leipzig linksextreme Ausschreitungen gegeben. Bei drei Demos, von denen zwei nicht angemeldet waren, griffen Vermummte die Polizei an. Ausgangspunkt der Randale waren Hausbesetzungen, die von der Polizei beendet worden waren.

    Deutsche Wirtschaft fordert Kurswechsel bei Reisebeschränkungen

    Für mehr als 160 Länder außerhalb der Europäischen Union gilt noch bis zum 14. September eine Reisewarnung. Die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft haben deshalb jetzt Alarm geschlagen. Die verlängerten und ausgeweiteten Einschränkungen hätten vielfältige negative wirtschaftliche Auswirkungen, die weit über den Tourismus hinausgingen, heißt es in einem gemeinsamen Papier, unter anderem des Deutschen Industrie- und Handelskammertags, des Bundesverbands der Deutschen Industrie und des Zentralverbands des Deutschen Handwerks. Die Spitzenverbände fordern die Bundesregierung zu einem Kurswechsel bei Beschränkungen von Auslandsreisen auf. So könnten exportorientierte Unternehmen aufgrund vieler Grenzschließungen und Quarantänemaßnahmen oftmals ihre Manager, Techniker, Monteure oder Vertriebsmitarbeiter nicht mehr zu ihren ausländischen Kunden oder Lieferanten entsenden. Außerdem fielen internationale Fachmessen aus. Dadurch fehlten neue Aufträge.

    Ermittlungen in Solingen gehen weiter

    Nach dem gewaltsamen Tod von fünf kleinen Kindern in Solingen gehen die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft weiter. Im Mittelpunkt steht dabei die mordverdächtige Mutter, die die Kinder erst betäubt und dann erstickt haben soll. Genaueres dazu soll eine toxikologische Untersuchung ergeben. Die Beerdigung der fünf Kinder ist erst möglich, wenn die Leichen freigegeben worden sind. Die Ermittler vermuten, dass die alleinerziehende Mutter von sechs Kindern nach der Trennung von ihrem Mann die Tat in einem Zustand emotionaler Überforderung begangen hat. Die Ehe sei zerrüttet gewesen, hatten Polizei und Staatsanwaltschaft berichtet.

    Starker Taifun nähert sich Südkorea

    Der Taifun „Haishe“ hat dem Süden Japans starke Regenfälle gebracht und ist Richtung Südkorea weitergezogen. Dutzende Menschen wurden in Japan lokalen Medienberichten zufolge verletzt, in Hunderttausenden Haushalten fiel zeitweise der Strom aus. Hunderte Flüge wurden aus Sorge vor Sturmböen und Regenfällen vorsorglich gestrichen. Unterdessen nahm der zehnte Wirbelsturm der Saison und der zweite innerhalb einer Woche, der den Süden Japans heimsuchte, Kurs auf Busan im benachbarten Südkorea.

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