14:07 29 September 2020
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    Eine Drogeriewerbung in Südafrika, die als rassistisch empfunden wurde, hat chaotische Protestaktionen von Unterstützern der radikalen Oppositionspartei EFF verursacht – dies vor Geschäften der Handelskette.

    Bei einer Internetwerbung für Shampoo hatte sie das glatte Haar weißer Frauen als Schönheitsideal dem von schwarzen Frauen gegenübergestellt. Diese Werbung wurde etwas später von der Kette wieder zurückgenommen. Dies erfolgte mit einer Entschuldigung.

    Die EFF hatte diesen Schritt als unzureichend empfunden und wegen der als rassistisch eingestuften Werbung zu Protestaktionen aufgerufen.

    TV-Bilder zeigten geschlossene oder blockierte Filialen, allerdings sahen sie schon verwüstet aus.

    Nach Angaben des TV-Senders eNCA soll die Menschenrechtskommission des Landes das Management der Handelskette um ein Treffen gebeten haben. Wie deren Vorstandschef dem TV-Sender erklärte, sei er selbst von dieser Werbung erstaunt gewesen und werde den Fall untersuchen.

    Wegen des Vorfalls seien zwei Mitarbeiter ihrer Pflichten entbunden worden. Die ersten Untersuchungen zeigten, dass die Werbung von dem amerikanischen Anbieter des Produkts übernommen wurde.

    Es sei so, dass in vielen Regionen Afrikas das Haar überhaupt ein heikles Thema sei. Während der Zeit der Apartheid (eine staatlich verordnete Rassentrennung) war das Haar ein Kriterium dafür, um entsprechend gesellschaftlich eingeordnet zu werden.

    ek/mt/dpa

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    Tags:
    Werbung, Rassismus, Haar, Proteste, Südafrika