21:13 27 September 2020
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    In der Nähe der Küste Norwegens sind Wrackteile eines deutschen Militärschiffes entdeckt worden, das im Jahre 1940 bei der deutschen Invasion Norwegens von einem britischen Torpedo getroffen worden war. Dies meldet Reuters.

    80 Jahre nach seinem „Tod“ wurde das Schiff oder besser: sein Wrack von dem norwegischen Netzbetreiber Statnett gefunden und als der deutsche Kreuzer „Karlsruhe“ identifiziert.

    Das Wrack des 174 Meter langen Schiffs wurde demnach in einer Tiefe von 490 Metern auf dem Meeresgrund entdeckt – 13 Seemeilen vom norwegischen Hafen Kristiansand entfernt.

    Bereits 2017 hatten Statnett-Spezialisten bei der Kontrolle von Kabeln das Schiff zum ersten Mal gesichtet. Der deutsche Kreuzer wurde nun anhand von Bildern und Sonar-Scans seines Rumpfes und von Details wie der Position der Geschütztürme endlich identifiziert.

    Die in den 1920er Jahren gebaute „Karlsruhe“ hatte am 9. April 1940 den Angriff der Hitler-Truppen auf Norwegen angeführt. Auf dem Rückweg im Skagerrak gelang dem britischen U-Boot „Truant“ am 9. April gegen 19:58 Uhr ein Torpedotreffer. Der Kreuzer wurde dann von den Deutschen selbst versenkt.

    ak/rtr/sb

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    Tags:
    Entdeckung, Wrack, Kreuzer, Norwegen, Deutschland