06:33 21 September 2020
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    Der afghanische Vizepräsident Amrullah Saleh ist einem Mordanschlag in der Hauptstadt Kabul entkommen. Das melden am Mittwoch internationale Nachrichtenagenturen.

    „Eine Autobombe ist auf der Straße explodiert, an der der Vizepräsident vorbeifuhr“, so Salehs Berater Homajun Ahmadi gegenüber dpa.

    Der Politiker sei nicht verletzt worden, dafür aber mehrere Leibwächter.

    Todesopfer gemeldet

    Bei der Explosion kamen laut Angaben des Innenministeriums des Landes zwei Menschen ums Leben, zwei weitere sollen verletzt worden sein.

    Der TV-Sender „Tolo News“ machte ein Video publik, dass die Situation vor Ort zeigen soll:

    ​Der Anschlag ereignete sich vor dem geplanten Beginn innerafghanischer Friedensgespräche, die in Katar abgehalten werden sollen. Noch immer gibt es kein Datum für die Gespräche zwischen der islamistischen Taliban-Bewegung und der Regierung.

    Bereits in den vergangenen Monaten wurden Politiker, Aktivisten und Religionsvertreter gezielt angegriffen oder getötet. Experten sehen dahinter den Versuch, Afghanistans Zivilgesellschaft vor den geplanten Friedensverhandlungen einzuschüchtern und zu schwächen. Die Drahtzieher der gezielten Attentate bleiben in der Regel im Verborgenen.

    ak/dpa/sna/sb

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    Tags:
    Kabul, Mordanschlag, Bombe, Explosion, Afghanistan