06:52 30 September 2020
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    Bei einer Umfrage des Münchner Ifo-Instituts haben 39 Prozent der deutschen Industriefirmen, die bisher an Messen teilnahmen, angekündigt, dass sie nach der Krise seltener ausstellen wollen.

    Somit könnten Fachmessen für eine längere Zeit zu den Verlierern der Coronavirus-Pandemie zählen. Nur zwei Prozent planen der Umfrage zufolge eine Ausweitung, 59 Prozent wollen jedoch ihre Beteiligung beibehalten – dies teilte das Institut am Mittwoch mit.

    Wenn größere Firmen in Betracht gezogen werden, so ist das Engagement derer, die ihren Messeanteil verringern wollen, sogar etwas größer.

    Eine solche Umbesinnung könnte dadurch motiviert sein, dass nicht zustande gekommene Messeteilnahmen viele Firmen offensichtlich nicht negativ beeinflussen. 48 Prozent bestätigten, keine wirtschaftlichen Verluste zu haben, 46 Prozent meldeten geringe Verluste, sechs - einen ziemlich hohen Umfang.

    Digitale Messeformate könnten so an Bedeutung gewinnen. 65 Prozent der Unternehmen wollen diese in Zukunft häufiger nutzen. Auch hier ist der Anteil bei größeren Unternehmen höher.

    „Die Messegesellschaften sind schon dabei, digitale Instrumente in die Messen einzubauen, oder führen digitale und hybride Veranstaltungen durch“, sagte der Ifo-Messeexperte Horst Penzkofer.

    „Messen bleiben weiter wichtig für die Unternehmen, aber sie werden sich verändern müssen“, so der Experte.

    ek/mt/dpa

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    Tags:
    Verlierer, Firmen, Anteil, Messe, Engagement, Umfrage