12:42 29 September 2020
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    Die spanische Zeitung „Diario el Mundo“ hat über die Ermordung eines ihrer Mitarbeiter im mexikanischen Bundesstaat Veracruz berichtet. Das war bereits der vierte Mord an einem Medienmitarbeiter, der mit seiner journalistischen Tätigkeit verbunden war.

    „Die Familie von Diario el Mundo trauert um den unersetzlichen Verlust unseres Freundes und Journalisten Julio Valdivia Rodriguez, der an diesem Abend in Tezonapa feige ermordet wurde“, wird auf der Twitter-Seite der Zeitung mitgeteilt.

    ​Nach lokalen Medienberichten sei die enthauptete Leiche des Kriminalberichterstatters nahe Bahnschienen in einer Gebirgsgegend im Bundesstaat Veracruz, 300 Kilometer südöstlich von Mexiko-Stadt, aufgefunden worden.

    Veracruz gilt als eine besonders gefährliche Region für Medienvertreter. Seit 2000 wurden dort 29 Journalisten getötet.

    Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation „Article 19“ ist das der vierte Mord an einem Journalisten im Zusammenhang mit seiner Berufstätigkeit seit Anfang 2020.

    Seit Beginn der Amtszeit von Präsident Andrés Manuel López Obrador im Dezember 2018 sind im Land 15 Medienvertreter getötet worden.

    ls/sb/dpa

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    Tags:
    Journalist, Kriminalität, Mexiko