16:05 18 September 2020
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    Nach dem verheerenden Brand im Flüchtlingscamp Moria auf der griechischen Insel Lesbos schickt die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk nach eigenen Angaben im Auftrag der Bundesregierung eine Hilfslieferung nach Griechenland, um die Notlage der Migranten zu lindern.

    Demnach macht sich ein Hilfskonvoi des THW, der aus drei Lastwagen besteht und durch das Auswärtige Amt finanziert wird, am Freitag auf den Weg. Die 2500 Kilometer lange Strecke führe sie von Mainz über Österreich und Italien bis nach Griechenland.

    Befördert würden rund 1400 Feldbetten, 400 Schlafsäcke und 400 Isomatten sowie Zelten für insgesamt circa 650 Personen. Das Material soll an die griechische Regierung übergeben werden, die es vor Ort verteilt.

    ​Nach Angaben von Bundesinnenminister Horst Seehofer erklärten sich neben Deutschland bisher neun weitere EU-Staaten bereit, sich an der Aufnahme von 400 unbegleiteten Minderjährigen vom Flüchtlingscamp Moria zu beteiligen.

    Brand in Flüchtlingslager Moria

    In der Nacht zum Mittwoch war das Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos bei mehreren zeitgleichen Bränden fast vollständig zerstört worden. Die griechische Regierung geht von Brandstiftung aus.

    Bei dem Brand des Lagers hatten mehr als 12.000 Menschen ihre Unterkunft verloren, darunter etwa 400 unbegleitete Minderjährige.

    asch/ae

     

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    Tags:
    Hilfslieferungen, Hilfskonvoi, Flüchtlingslager, Flüchtlingscamp, Lesbos, Griechenland, Deutschland