04:38 21 September 2020
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    In Slowenien hat sich eine junge Frau absichtlich die Hand mit einer Kreissäge absägen lassen, um von der Versicherung eine Million Euro zu kassieren. Doch der Betrug flog auf und die 22-Jährige muss nun ins Gefängnis.

    Julija Adlesic wurde am Freitag von einem Gericht in Ljubljana wegen versuchten Versicherungsbetrugs schuldig gesprochen und zu zwei Jahren Haft verurteilt, berichtet ABC News. Der Vorfall spielte sich demnach Anfang 2019 ab.  

    Das Gericht stellte nun fest, dass die Frau sich die Hand durch ihren Freund oberhalb des Handgelenks mit einer Kreissäge hatte abtrennen lassen. Anschließend habe sie sich von ihren Verwandten ins Krankenhaus fahren lassen und dort behauptet, sie habe sich beim Sägen von Holz versehentlich verletzt. Nach Angaben der Behörden hatte das Paar die abgetrennte Hand nicht mit ins Krankenhaus gebracht, damit die Behinderung nicht mehr rückgängig gemacht werden könnte. Doch die Gliedmaße wurde von der Polizei gefunden und der Frau wieder angenäht.

    Ziel sei es gewesen, die Versicherung zu betrügen: Erst ein Jahr davor hatte die junge Frau mit fünf Versicherern Unfallversicherungen abgeschlossen. Im Schadensfall stünden ihr demnach rund eine Million Euro zu. Die Hälfte sollte sie direkt klassieren und den Rest per monatliche Rente.

    Adlesic beteuerte ihre Unschuld. „Niemand will verkrüppelt sein“, sagte sie vor Gericht. „Meine Jugend wurde zerstört. Ich habe im Alter von 20 Jahren meine Hand verloren. Nur ich weiß, wie das passiert ist.“

    Ihr Freund wurde in dem Prozess zu drei Jahren Haft verurteilt, sein Vater zu einem Jahr auf Bewährung.

    leo/ae

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