20:15 24 November 2020
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    Das pakistanische Gesundheitsministerium zieht nach Angaben des Außenministers Shah Mehmood Qureshi Moskaus Vorschlag in Betracht, russischen Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus ins Land liefern zu lassen.

    „Dies ist ein sehr positives Ereignis, und wir gratulieren der russischen Regierung. Es zeigt auch die Qualifikation Russlands in den Medizinischen Wissenschaften. Der Vorschlag wurde unterbreitet und wird derzeit vom pakistanischen Gesundheitsministerium geprüft“, sagte Qureshi gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Novosti nach einem Treffen mit seinem russischen Amtskollegen, Sergej Lawrow, in Moskau.

    Russischer Corona-Impfstoff
    © Sputnik / Pressedienst des russischen Investitionsunternehmens "AFK Sistema"

    Der pakistanische Außenminister wurde unter anderem gefragt, ob das Angebot auch die Möglichkeit für Pakistan beinhalte, an einer späteren Etappe der klinischen Tests des Impfstoffs teilzunehmen.

    „Wir sind offen, wir können das in Betracht ziehen“, antwortete Qureshi.

    Russischer Corona-Impfstoff „Sputnik V“

    Das russische Gesundheitsministerium hatte zuvor den weltweit ersten Impfstoff gegen Covid-19 registriert, der den Namen „Sputnik V“ erhielt. Er wurde vom Gamaleja-Institut für Epidemiologie und Mikrobiologie mit Unterstützung des Russischen Fonds für direkte Investitionen (RDIF) entwickelt.

    Experten zufolge wiesen alle Freiwilligen bei den klinischen Studien hohen Antikörpertiter aus. Zudem seien keine schwerwiegenden Komplikationen festgestellt worden, hieß es.

    Dem RDIF-Chef, Kirill Dmitriev, zufolge erhielt der Fonds Kaufanfragen aus mehr als 20 Ländern für insgesamt eine Milliarde Impfstoff-Dosen. Zudem habe Russland eine lokale Impfstoff-Produktion mit fünf Ländern vereinbart. Die vorliegenden Kapazitäten ermöglichen es, innerhalb eines Jahres 500 Millionen Impfdosen herzustellen.

    asch/sna/ae

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    Lieferung, Vakzine, Corona-Impfstoff, Impfstoff, Shah Mahmood Qureshi, Russland, Russland, Pakistan