09:35 30 September 2020
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    Bei einem Beschuss eines Autos des Türkischen Roten Halbmondes in Nordsyrien ist ein Mitarbeiter der Hilfsorganisation getötet und ein weiterer verletzt worden. Dies berichten türkische Medien am Montag.

    Demnach beschossen Unbekannte in Militäruniform ein Auto mit einem unverwechselbaren Emblem des Roten Halbmondes, als es auf der Autoban Çobanbey – Al-Bab unterwegs war. Die vermutlichen Täter hätten Gesichtsmasken getragen, sich in zwei Pkws ohne Nummernschilder befunden und den Wagen der humanitären Organisation mit drei Mitarbeitern des Roten Halbmondes ins Kreuzfeuer genommen.

    Dabei sei einer der Insassen getötet und ein weiterer verletzt worden. Der dritte Mitarbeiter habe den Angriff unverletzt überlebt. Der Verletzte soll zur Behandlung in die Türkei befördert werden.

    Der Präsident des Türkischen Halbmondes, Kerem Kinik, verurteilte den Zwischenfall entschieden. Die Mitarbeiter des Roten Halbmonds würden nach dem Völkerrecht Immunität genießen, betonte er und sprach sein Beileid für die Verwandten und Angehörigen des Opfers aus. Hoffentlich würden die Täter möglichst schnell festgenommen, äußerte er.

    Die Türkei hatte im Oktober 2019 mit der „Operation Friedensquelle“ eine militärische Offensive gegen die in der Türkei als Terrororganisation eingestufte und verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) sowie die Terrormilz „Islamischer Staat“* im Norden Syriens eingeleitet.

    *Terrororganisation, in Deutschland und Russland verboten

    asch/ae

     

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    Verletzter, Toter, Beschuss, Auto, Rothalbmond, Türkei, Nordsyrien, Syrien, Syrien