09:30 30 September 2020
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    Bei einem Bootsunglück vor der griechischen Insel Kreta sind mindestens drei Migranten ertrunken. Die Küstenwache habe 53 Menschen lebend aus dem Wasser geborgen, teilte der staatliche griechische Rundfunk (ERT) am Dienstag mit.

    Wie ein Offizier der Küstenwache gegenüber der DPA sagte, sei das Boot wegen starker Winde rund zwölf Seemeilen (etwa 22 Kilometer) vor Kreta gekentert. Die Rettungsmannschaften suchten auch mit Hubschraubern nach weiteren Schiffbrüchigen. Die genaue Zahl der Migranten an Bord des Bootes sei unbekannt.

    Schlepper versuchen immer wieder, Geflüchtete von der türkischen Ägäisküste nach Italien zu bringen. Sie nutzen dabei gefährliche Routen, die in den meisten Fällen südlich von Kreta verlaufen. In der Region herrschten am Dienstag Winde der Stärke acht.

    ls/sb/dpa

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    Tags:
    Küstenwache, Italien, Griechenland