15:12 19 September 2020
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    Die europäische Raumfahrtbehörde Esa hat am Dienstag in ihrem Kontrollzentrum in Darmstadt den Startschuss für ihre erste Mission zur Asteroiden-Abwehr gegeben.

    Zusammen mit dem Satellitenbauer OHB System AG aus Bremen wurden Verträge für das Projekt „Hera“ mit einem Volumen von knapp 130 Millionen Euro unterzeichnet. „Hera“ soll zusammen mit der Nasa-Sonde „Dart“ die Auswirkungen eines Aufpralls auf einen Asteroiden untersuchen, um aus diesem Experiment eine Technik zum Umlenken solcher Gesteinsbrocken im All abzuleiten. Das Projekt soll 2024 starten und vom Kontrollzentrum in Darmstadt gesteuert werden.

    ​Gefahr durch Asteroiden

    Immer wieder verglühen kleine Gesteinsbrocken in der Erdatmosphäre. Allerdings können größere Teile erhebliche Schäden anrichten. So richtete im Februar 2013 die Explosion eines 20-Meter-Asteroiden in der russischen Millionenstadt Tscheljabinsk Verwüstungen an. Die Druckwelle verletzte dabei rund 1500 Menschen, zumeist durch zerborstene Scheiben. Bei Asteroiden von einer Größe ab 50 Metern muss Experten zufolge über eine Ablenkung nachgedacht werden.

    ac/mt/dpa

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    Tags:
    Erde, Abwehr, Asteroiden, Mission, ESA