08:08 23 Oktober 2020
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    Die Verschlechterung der epidemiologischen Lage in den Balkan-Ländern und in ganz Europa ist laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf die Nichteinhaltung der Regelungen zum Schutz gegen SARS-CoV-2 zurückzuführen.

    Nach der Senkung der Corona-Infektionen im Juli und August sowie der Lockerung der Corona-Einschränkungen und einer teilweisen Grenzöffnung vermelden nun Albanien, Bosnien und Herzegowina, Slowenien, Nordmazedonien, Kroatien, Montenegro und die selbsterklärte Republik Kosovo eine wachsende Zahl der Corona-Erkrankten und -toten.

    „Wir sind mit einer sehr ernsthaften epidemiologischen Situation nicht nur in der Region, sondern auch in ganz Europa konfrontiert. Es ist wichtig, dass alle Länder mit adäquaten Maßnahmen des Gesundheitswesens, koordiniert und entschlossen auf die Situation reagieren. Dies bedeutet, dass die vermuteten Fälle und Beziehungen zwischen ihnen überprüft werden müssen, Quarantäne für Kontaktpersonen, die Einhaltung des Mindestabstands, wenn wir keine Schutzmasken tragen können sowie die Befolgung der Atmungs- und Händehygiene“, teilte das WHO-Büro in Belgrad gegenüber der Agentur RIA Novosti mit.

    „Die Ursache für die Verschlechterung (der epidemiologischen Lage – Anm. d. Red.) ist, dass Bürger die Maßnahmen, besonders im Urlaub, in Stadien, Nachklubs, religiösen Einrichtungen, bei Feierlichkeiten und anderen Massenveranstaltungen nicht befolgen. Die Infektionsprophylaxe und -kontrolle ist für einige Staaten zu einer großen Herausforderung geworden“, so das WHO-Büro.

    Wie es weiter heißt, sei die Öffnung von Schulen ebenfalls zu einer Herausforderung geworden. Dies sei aber ein notwendiger Schritt für die Bildung, Sozialisierung von Kindern und Beseitigung von Ungleichheit.

    Zudem riefen WHO-Vertreter dazu auf, die Maßnahmen zu verschärfen, „um das Risiko für die Ansteckung von Schulkindern zu minimieren“.

    ns/sna/ae

     

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    Tags:
    Nordmazedonien, Slowenien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Kroatien, Kosovo, Europa, Balkan, Einhaltung, Maßnahmen, Coronavirus, WHO