06:17 20 Oktober 2020
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    Russlands Zivilschutzministerium hat über die Folgen des Erdbebens in der Nacht zum Dienstag im Gebiet Irkutsk in der Baikal-Region berichtet. Die Erdstöße waren laut der Behörde in der Teilrepublik Burjatien zu spüren. In der Stadt Sljudjanka, die unweit des Epizentrums des Bebens in der Angara-Region liegt, sei es zu einem Stromausfall gekommen.

    „Es liegen keine Informationen über mögliche Tote oder Zerstörungen vor. Ortschaften werden untersucht“, heißt es.

    Wie die Zivilschutzbehörde des Gebiets Irkutsk mitteilte, waren die Erdstöße in 367 Ortschaften in elf munizipalen Gebilden der Region zu spüren. Einrichtungen in diesen Ortschaften würden zurzeit ebenfalls einer Untersuchung unterzogen.   

    Dabei teilten die Bewohner der Stadt Sljudjanka im Gebiet Irkutsk in den sozialen Netzwerken mit, dass es nach dem Beben in einigen Stadtbezirken zu einem Stromausfall gekommen sei.   

    Zuvor hatte die Zivilschutzbehörde im Gebiet Irkutsk berichtet, dass sich in der Ortschaft Kultuk am Baikalsee ein Erdbeben der Stärke 5,9 ereignet habe.

    Das Epizentrum lag im Kreis Sljudjanka. 15 Minuten nach dem Erdbeben hat es ein Nachbeben gegeben.

    Wie die Zivilschutzbehörde der Teilrepublik Burjatien mitteilte, gibt es in der Republik weder Todesopfer noch Zerstörungen zu beklagen. Lebenswichtige Infrastrukturobjekte seien im routinemäßigen Betrieb.

    Das Gebiet Irkutsk liegt am einzigen Abfluss des Baikalsees, der Angara.

    ns/sna/ae

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    Tags:
    Untersuchung, Ortschaften, Stromausfall, Zivilschutzministerium, Baikalsee, Erdbeben, Russland