06:22 22 Oktober 2020
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    Der Leiter des WHO-Regionalbüros für Europa, Hans Kluge, hat Russland für die Entwicklung des Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus, „Sputnik V“, gedankt.

    Die Weltgesundheitsorganisation schätze die Bemühungen der Russischen Föderation zur Entwicklung des Impfstoffs gegen Covid-19, Sputnik V genannt, sehr, sagte er am Montag nach dem Treffen mit dem russischen Gesundheitsminister Michail Muraschko.

    „Ich möchte Russland noch einmal für seine hervorragenden Bemühungen zur Schaffung eines sicheren und wirksamen Impfstoffs danken“, fuhr er fort.

    Kluge zeigte sich zuversichtlich, dass die laufenden Test nach der Registrierung der Vakzine erfolgreich sein werden, und dankte allen Freiwilligen, die sich bereit erklärt hatten, an den Tests teilzunehmen.

    „Nun hat Russland die dritte Phase der Impfstofftests begonnen, in der die Sicherheit und Wirksamkeit des Impfstoffs an einer sehr großen Gruppe von Menschen erprobt wird. Ich bin sicher, dass die Ergebnisse positiv ausfallen werden“, äußerte er.

    „Da ich viele Jahre in Russland gearbeitet habe, weiß ich, dass Russland bei der Impfstoff-Entwicklung und deren Herstellung sowie in der Immunisierung auf eine sehr reiche Geschichte zurückblicken kann“, fügte er hinzu.

     

    ​Russland habe ihm geholfen, zentralasiatischen Ländern inmitten der Pandemie Hilfe zu leisten. Das Land habe auch im Allgemeinen Engagement für globale Solidarität gezeigt.

    Sputnik V

    Der russische Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus, der den Namen „Sputnik V“ erhielt, war der weltweit erste. Er wurde vom Gamaleja-Forschungsinstitut mit Unterstützung des Russischen Fonds für direkte Investitionen (RDIF) entwickelt. Experten zufolge wiesen alle Freiwilligen bei den klinischen Studien hohe Antikörpertiter aus. Es seien keine schwerwiegenden Komplikationen festgestellt worden, hieß es.

    Derzeit führt Russland nach der Registrierung klinische Studien von Sputnik V durch, an denen rund 42.000 Personen auf der ganzen Welt beteiligt sind.

    Moskau hat bereits Anfragen für eine Milliarde Dosen des Impfstoffs aus mindestens 20 Ländern erhalten.

    asch/sna/ae

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    Tags:
    Dankbarkeit, Hans Kluge, Covid-19, Impfstoff, Corona-Impfstoff, Russland, WHO