05:50 22 Oktober 2020
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    Die Ausdehnung des Meereises in der Arktis, die als einer der Anzeiger für den globalen Klimawandel gilt, hat das Minimum für dieses Jahr erreicht. Das teilte die Sprecherin der Weltorganisation für Meteorologie (WMO), Clare Nullis, am Dienstag bei einem Pressegespräch mit.

    „Das Nationale Schnee- und Eisdatenzentrum der Vereinigten Staaten (NSIDC) hat erklärt, dass die Meereisfläche auf 3,74 Millionen Quadratkilometer zurückgegangen sei. Das Alfred-Wegener-Institut (AWI) hat diese Daten bestätigt. Laut der Universität Bremen waren es 3,8 Millionen Quadratkilometer“, so Nullis.

    Ihr zufolge handelt es sich dabei um ein Jahrestief. Zu den Ursachen für den starken Eisverlust zählten die sommerliche saisonbedingte Schneeschmelze und enorm hohe Temperaturen in diesem Sommer in Sibirien.

    Die Ausdehnung des Meereises in der Arktis gilt als einer der Anzeiger für den globalen Klimawandel, die in die Berichte der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) über den Zustand des globalen Klimas eingetragen worden sind.

    Ferner erinnerte Nullis daran, dass die Ausdehnung des Meereseises ein Rekordtief im Jahr 2012 erreicht habe.

    ns/sna/ae

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    Tags:
    Klimawandel, Jahrestief, Sibirien, Ausdehnung, Meereis, Weltorganisation für Meteorologie, Clare Nullis